Brasilien

Frauen ins Leben zurückhelfen

Diva war 14 Jahre lang alkoholabhängig. Alle Versuche, von der Sucht los zu kommen, scheiterten. Dann hörte sie von CERENE in Ituporanga: „Damit gab ich mir selbst eine Chance. Hier fand ich die notwendige Unterstützung; ich wurde beraten, therapiert und geistlich begleitet. Gottes Wort ist die Grundlage, auf der die Behandlung hier aufbaut. Jetzt bin ich vom Alkohol los, aber noch immer in Ituporanga: nicht mehr als Patientin, sondern als Köchin und Unterstützerin für andere Hilfesuchende.“ 

Der Name CERENE steht für: Zentrum der Rehabilitation „Neue Hoffnung“. Die Gnadauer Brasilien-Mission (GBM) unterhält mehrere dieser Zentren. 30 Jahre lang wurden nur Männer aufgenommen; vor acht Jahren begann in Ituporanga dann die Arbeit mit Frauen. Der Leiter dieser diakonischen Arbeit, Marcos Mey, schreibt: „Wir haben 25 Therapieplätze; 60 bis 80 Frauen können hier pro Jahr Hilfe finden. Ein wichtiger Teil unseres Betreuungskonzeptes ist das Zusammenleben von Patientinnen und Mitarbeiterfamilien. Wir bekommen staatliche Unterstützung und freiwillige Spenden von Angehörigen, doch das reicht nicht, um alle Kosten zu decken.“ 

Frauen ins Leben zurückhelfen − gerne unterstützen wird dieses Projekt der GBM. Danke, wenn Sie uns dabei helfen! (Stichwort: CERENE, GBM)

Die Liebe Gottes säen

Ana Cristina lebt mit sieben Kindern und einem Enkel in einem maroden Holzhaus und von staatlicher Hilfe. Friedrich Gierus und Roni Balz von der Comunhão Martim Lutero* (CML) haben die Familie besucht und Lebensmittel, Kleidung und Spielsachen überbracht. Die beiden Pfarrer haben dabei auch von der Hoffnung erzählt, die mit Jesus in die Welt kam. Sie verteilten Faltblätter mit Bibelworten an Ana Cristina und einen Gebetswürfel an die Kinder, die diese Hoffnung weiter nähren sollen.

 „5.000 solcher Gebetswürfel und etwa 450.000 Schriften mit dem Wort Gottes wurden im letzten Jahr tropfenförmig an viele Menschen weiter gereicht: Bei Besuchen, in Gottesdiensten, Schulen und Krankenhäusern, aber auch in Supermärkten, Arztpraxen oder bei Versammlungen auf der Straße“, sagt Roni Balz. „Sie sollen Mut machen, trösten, durchs Leben begleiten. Und auf unsere lutherische Kirche aufmerksam machen, von der die Menschen vielleicht noch nie gehört haben.“ 

Die lutherische Schriftenmission in Brasilien gibt es seit gut dreißig Jahren. Seit 2007 wird sie von der CML verantwortet und regelmäßig vom MLV unterstützt.

* Brasilianischer Martin-Luther-Verein

Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass Menschen vom Wort Gottes und der lutherischen Kirche erfahren. (Stichwort: Schriftenmission Brasilien)