Ukraine

Hoffnung auf Neuanfang

Im Herbst vergangenen Jahres sprach die Synode der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine (DELKU) Bischof Sergej Maschewski nach vier Jahren Amtszeit das Misstrauen aus. Statt für die Gemeinden da zu sein, hat er die Kirche gespalten und in eine tiefe Krise gestürzt. Pastor Pavel Schwarz (Foto) aus Charkiw wurde zum neuen bischöflichen Visitator gewählt und bei den Behörden offiziell als Leiter der DELKU registriert. Um sich selbst im Amt zu halten, hat Sergej Maschewski diesen Akt widerrufen. Noch ist die Krise also nicht beendet, doch von der Synode geht ein starkes Signal der Hoffnung aus.

In den zurückliegenden schwierigen Jahren waren wir verlässlich an der Seite der ausgeschlossenen Gemeinden. Der MLV wird auch künftig für die Geschwister in der Ukraine da sein und unterstützt den neuen Weg der Synodale. Mit den Pastoren und Gemeinden hoffen wir auf einen Neuanfang und Versöhnung in der DELKU und werden diesen Prozess weiter begleiten. Das Spendenkonto ‚DELKU in Not‘ bleibt dazu bestehen; solange es nötig ist, finanzieren wir daraus angemietete Gemeinderäume, Pastorengehälter, Reisekosten und Gemeindeaktivitäten.

Ihre Spende ist ein Zeichen der Solidarität mit den DELKU-Gemeinden und hilft beim Neuanfang nach Überwindung der Krise. (Stichwort: DELKU in Not)