Südafrika

Rettung aus dem Wasserhahn

Den Schwestern von der Communität Christusbruderschaft Selbitz, die seit 2004 im Zululand in Südafrika Dienst tun, bereitet eine lang andauernde Dürre große Sorge. Die Regenzeit blieb bereits das zweite Jahr aus. Wo normalerweise meterhohes Gras auf den weiten Flächen wächst, sind auf der staubi­gen Erde nur noch dürre Stoppeln zu sehen. Das Wasser wird immer knapper.

Vor allem die Menschen auf dem Land müssen weite Wege zurücklegen, um an Trinkwasser zu kommen. Viele suchen die beiden Wasserhähne vor dem Begegnungszentrum der Selbitzer Schwestern auf und befüllen ihre mitgebrachten Container und Flaschen. Menschen kommen sogar mit Autos aus dem weiteren Umkreis, um sich das kostbare Nass zu holen. Als die Pumpe einmal wegen eines Defekts aussetzte und einige Tage kein Wasser gezapft werden konnte, gab es viele Tränen. Den großen Wasserver­brauch spüren die Schwestern deutlich an der monatlichen Stromrechnung. Das Ausmaß der Dürrekatastrophe in Südafrika ist groß und ein Ende im Moment nicht absehbar.

Wir möchten den Selbitzer Schwestern, die derzeit Nothelfer für viele Menschen im Zululand sind, eine Unterstützung zukommen lassen und sind Ihnen für jede Spende dankbar! (Stichwort: Dürre Südafrika)