Halbinsel Krim

Aufbruch und Hoffnung

Seit der Annexion ihrer Halbinsel durch Russland sind die lutherischen Gemeinden auf der Krim noch kleiner geworden. Gemeindeglieder, die sich mit der neuen Situation nicht anfreunden konnten, sind weggezogen. Kein leichter Prozess war auch die notwendige Neuregistrierung als Gemeinden der ELKER (Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland).

Nach diesen unruhigen Zeiten verspüren die Krim-Gemeinden nun endlich wieder Hoffnung. Großen Anteil daran hat Sergej Matyukh, den die ELKER letztes Jahr als Pastor auf die Halbinsel entsandt hat. Die Menschen freuen sich über seine geistliche Begleitung, fühlen sich gestärkt und wollen gemeinsam mit ihm neu aufbrechen. Es gibt wieder regelmäßig Gottesdienste und Bibelstunden; auch neue Mitarbeitende konnte Pastor Matyukh schon gewinnen. Aufgrund fehlender Infrastruktur (Computer, Auto) ist sein Arbeitsalltag manchmal beschwerlich – doch ein Neuanfang ist gemacht!

Die ELKER ist eine typische Diasporakirche und verfügt über keine üppigen Finanzen. Der MLV-Vorstand hat deshalb beschlossen, die neue Pastorenstelle auf der Krim entscheidend mitzutragen. Für Gehalt, Wohnung, Neben- und Reisekosten sind insgesamt 700 Euro veranschlagt. 

Für Ihre Mithilfe sind wir dankbar! (Stichwort: Krim, neuer Pastor)