Halbinsel Krim

Gemeinden erleben Neuanfang

Der Neuanfang ist geglückt. Nach zwei Jahren Dienst auf der Krim kennt der russische Pastor Sergey Matyukh „seine“ Gemeinden gut. Er berichtet über Gelingendes, aber auch Sorgenvolles: „Wir sind Gott dankbar für die wachsende Gemeinschaft. Zwei Freizeiten in den Weihnachtsferien wurden von vielen Gemeindegliedern und Gästen besucht. Im Februar verteilten wir neue Bibeln zur persönlichen Bibellese. Kummer bereitet uns die Rückgabe der Kirchen in Evpatoria, Sudak and Jalta. Wir arbeiten daran, doch aufgrund behördlicher Forderungen ist das keine leichte Aufgabe.“ 

Der MLV finanziert die Pfarrstelle auf der Krim weitgehend. Elena Bondarenko, Pröpstin in Moskau, schrieb nach Beginn der Kooperation: „Wir danken dem MLV – diese Hilfe ist für das Fortbestehen der Krim-Gemeinden lebensnotwendig.“ Pastor Matyukh hat noch viele Ideen: Er bittet um Unterstützung für die Arbeit mit Kindern. Geplant sind auch ein Sommercamp für Jugendliche und eine Familienfreizeit. Weitere Prädikanten und diakonische Mitarbeitende sollen für ihre Dienste aus- und fortgebildet werden. Und als Highlight soll es einen Kirchentag für alle geben. 

Der MLV wird den lutherischen Gemeinden auf der Krim weiter zur Seite stehen. Für Ihre Mithilfe sind wir dankbar!(Stichwort: Gemeindeaufbau Krim)