Costa Rica

Ein sicherer Ort für Kinder

„Zum Glück gibt es die Casa Abierta“, sagt Inés, als sie ihre Kinder aus der Kita abholt. Die 21jährige alleinerziehende Mutter ist dankbar, dass sie ihre Jungs hier unterbringen kann. Nur so kann sie einer Arbeit nachgehen und weiß die beiden an einem sicheren Ort. Inés lebt in La Carpio – einem Viertel in Costa Ricas Hauptstadt San José, in dem es viel Gewalt, Armut und Kriminalität gibt. Nicht anders sieht es in Alaluejita aus, in der die Lutherische Kirche (ILCO) eine zweite Casa Abierta unterhält.

Die Kitas haben täglich 12 Stunden geöffnet. 40 Kinder bekommen hier gesundes Essen, Hilfe bei den Hausaufgaben und „nach Kräften“ auch Spiel- und Lernangebote. Nach Kräften heißt: Mitarbeitende mit Herz; die Kirche hat wenig Geld, um fachlich auszubilden.

Der bayerische Pfarrer Joachim Höring ist derzeit für die Kitas verantwortlich. Er schreibt: „Wir wollen einen Standard erreichen, der vom Staat anerkannt wird. Nur so bekommen wir Zuschüsse. Der monatliche Beitrag von 45 Euro bedeutet für manche Frauen ein Viertel ihres Einkommens – dennoch reicht er nicht aus, um die Kosten zu decken. Wir sind auf Spenden angewiesen.“

Mit Ihrer Spende (Stichwort: Kita Costa Rica) helfen Sie den Kindern und Müttern und würdigen das diakonische Engagement der ILCO